Merkel: Schwarz-Gelb muss Arbeit machen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Streitereien in den eigenen Reihen unterbinden.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt nach den Einbußen für CDU und FDP bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern auf entschiedenes Handeln der schwarz-gelben Bundesregierung.

“Wir müssen unsere Arbeit machen“, sagte die CDU-Vorsitzende am Montag in Berlin. Streit untereinander sei dabei nicht hilfreich. “Das Allerwichtigste ist, dass wir in schwierigen Zeiten auch schwierige Probleme lösen.“ Dies gelte für die Euro-Schuldenkrise, zudem stünden zum Beispiel auch bei der Pflegeversicherung Entscheidungen an. “Wir haben alle Hände voll zu tun“, betonte Merkel.

Die Bilder vom Wahlabend in Mecklenburg-Vorpommern

Jubel bei Rot und Grün, Tristesse bei CDU und FDP- die Bilder vom Wahlabend in Meck-Pomm

Es dürfe nicht jede Landtagswahl zu einer stellvertretenden Bundestagswahl gemacht werden, sagte die Kanzlerin. “Ansonsten können wir überhaupt nichts mehr entscheiden im Bund.“ Bei der Landtagswahl in Schwerin hatte die CDU am Sonntag 5,7 Punkte eingebüßt und 23,1 Prozent erreicht. Dies sei nicht das Ergebnis, das sich die CDU vorgestellt habe, sagte Merkel. Die FDP hatte mit 2,7 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag verfehlt.

dpa

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