Merkel verteidigt Freihandelsabkommen mit USA

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Bundeskanzlerin Angela Merkel

Washington - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU gegen Kritik auf beiden Seiten des Atlantiks verteidigt.

Es gebe bereits ein dichtes Netz von Freihandelsvereinbarungen mit Drittstaaten. Angesichts dessen müsse es den engen transatlantischen Partnern gelingen, bis Ende 2015 ein „ehrgeiziges und umfassendes“ Abkommen abzuschließen, sagte Merkel am Freitag in einer Rede vor der US-Handelskammer in Washington. „Das wäre ein klares Signal unserer Entschlossenheit, Handelsschranken abzubauen“ und auch ein wichtiger Impuls für die Weltwirtschaft.

Angesichts breiter Kritik, unter anderem wegen des befürchteten Abbaus von Verbraucherschutz-Regeln, sprach sich Merkel für ein hohes Maß an Transparenz aus. Zudem trat sie für eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit an den Verhandlungen ein. Das Abkommen werde nicht zu einem Abbau der Regeln zum Schutz der Verbraucher, Arbeitnehmer und Umwelt führen, versicherte die Kanzlerin. Ziel sei es nicht, den Interessen der Wirtschaft Vorrang einzuräumen. Die Vereinbarung solle vielmehr im Sinne der Bürger geschlossen werden.

dpa

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