Trotz Ukraine-Krise

Merkel will Partnerschaft mit Russland fortsetzen

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Solche Bilder soll es auch in Zukunft geben: Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahr 2013 auf der Hannover-Messe mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Berlin  - Ungeachtet der tiefgreifenden Meinungsunterschiede in der Ukraine-Krise hält Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Ziel einer engen Partnerschaft mit Russland fest.

Sie sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag): „Ich bin davon überzeugt, dass mittel- und langfristig die enge Partnerschaft mit Russland fortgesetzt werden sollte.“

Dies setze allerdings ein Mindestmaß an gemeinsamen Werten voraus, die sich in konkreter Politik niederschlagen müssten. Russland setze hier „andere Akzente, wie wir nicht nur an der Ukraine-Krise sehen“, sagte die Kanzlerin.

Bei der Lösung des Konflikts setzt Merkel weiter auf diplomatische Mittel. „Die Krise in der Ukraine ist nicht militärisch zu lösen“, sagte sie der Zeitung. Die Bundesregierung sei zum politisch-diplomatischen Dialog ebenso bereit wie zur Verhängung von Sanktionen. „Sanktionen sind für uns kein Selbstzweck, aber wenn sie unvermeidbar werden sollten, dann werden wir geschlossen darüber befinden.“

dpa

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