"SMS-Kanzlerin"

Merkel will vorerst nicht twittern

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Kanzlerin Angela Merkel simst gerne

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zwar für häufiges SMS-Schreiben bekannt, will aber den Kurznachrichtendienst Twitter nicht nutzen.

Konkrete Pläne ihr ein Nutzerkonto bei dem Internetportal einzurichten gebe es nicht, sagte eine Sprecherin am Sonntag und bestätigte einen Bericht des Magazins „Spiegel“. Nur Regierungssprecher Steffen Seibert verbreitet derzeit Kurzmitteilungen an mittlerweile knapp 84.000 Abonnenten - jedoch keine Inhalte, die mit Wahlkampf zu tun haben.

Die CDU-Vorsitzende Merkel ist unter den bisher bekannten Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl damit allein: Ihr größter Kontrahent, SPD-Kandidat Peer Steinbrück, ist seit knapp einem Monat bei Twitter aktiv. Auch Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin von den Grünen sind vertreten. Die meisten anderen Regierungschefs, wie etwa US-Präsident Barack Obama, Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew oder der Brite David Cameron sind im sozialen Netzwerk vertreten. Laut einer Erhebung vom Dezember sind 123 von 164 Präsidenten oder ihre Regierungen bei Twitter.

dapd

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