Offener Brief an Hasselfeldt

Migranten über CSU verärgert

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„Entsprechende Behauptungen stellen eine Gruppe von Menschen unter Generalverdacht“, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Offenen Brief an die Vorsitzende der CSU-Bundestagsgruppe, Gerda Hasselfeldt.

Berlin - Migranten haben sich bei der CSU wegen der von ihr angestoßenen Debatte über angeblichen Sozialmissbrauch durch neue Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien beschwert.

„Entsprechende Behauptungen stellen eine Gruppe von Menschen unter Generalverdacht“, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Offenen Brief an die Vorsitzende der CSU-Bundestagsgruppe, Gerda Hasselfeldt. Geschrieben wurde der von einem Forum aus mehr als 150 Migrantenorganisationen unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Die Absender zeigen sich „empört und verärgert“ und sind überzeugt: „Ein fortgesetzter Missbrauch der Freizügigkeit in Europa durch Armutszuwanderung existiert nicht.“ An Hasselfeldt appellieren sie: „Bitte verhindern Sie, dass auf Kosten der Migrantinnen und Migranten Wahlkampf betrieben und hier mit den Ängsten der Bürgerinnen und Bürger gespielt wird.“

dpa

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