Abschiebeschutz während Ausbildung

Migrationsbeauftragte will junge Flüchtlinge schützen

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Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, hat sich erneut dafür ausgesprochen, jugendliche Flüchtlinge nicht abzuschieben, wenn sie einen Ausbildungsplatz gefunden haben.

Nürnberg - Jugendliche sollen nicht abgeschoben werden, während sie eine Ausbildung absolvieren. Dafür sprach sich Migrationsbeauftragte Aydan Özoguz am Mittwoch aus.

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, hat sich erneut dafür ausgesprochen, jugendliche Flüchtlinge nicht abzuschieben, wenn sie einen Ausbildungsplatz gefunden haben. „Sowohl die Unternehmen als auch die jungen Flüchtlinge brauchen eine Garantie, dass die Ausbildung beendet werden kann“, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete am Mittwoch in Nürnberg.

Keine Abschiebung während der Ausbildung

Es gebe genügend Betriebe, die bereit seien, junge Flüchtlinge auszubilden. Drohe aber während der Ausbildung die Abschiebung, ließen sich nur wenige Firmenchefs auf das Wagnis ein. „Durch eine Ausbildung bekommen junge Flüchtlinge die Chance, zu beweisen, dass sie in Deutschland gut verankert sind“, erklärte Özoguz beim Besuch eines Wohnheims für minderjährige Flüchtlinge. Mehrere Bundesländer unterstützen den Vorschlag.

Zur Flüchtlingspolitik in Bayern sagte Özoguz: „Wenn man bayerische Politiker reden hört, hat man manchmal den Eindruck, hier würden Menschen grundsätzlich nur ausgegrenzt werden.“ Dabei sei in Bayern gerade im Bildungsbereich viel getan worden, damit die Menschen eine Perspektive hätten. „Ich würde mir wünschen, dass das Gute, das gemacht wird, auch in der politischen Atmosphäre so kommuniziert wird.“

dpa

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