Neue Zahlen

Migrationsbericht: Deutlich weniger Flüchtlinge nach Deutschland

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Flüchtlingskinder sind im Patrick-Henry-Village vor einem ehemaligen Kasernengebäude in Heidelberg zu sehen, das als Unterkunft dient.

Die Zuwanderung nach Deutschland hat laut dem Migrationsbericht der Bundesregierung zuletzt deutlich abgenommen.

Berlin - „Im Jahr 2017 zogen mit 1,55 Mio. deutlich weniger Menschen zu uns als in den Vorjahren“, heißt es in dem Bericht der Bundesregierung zu den Jahren 2016 und 2017, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch) vorliegt. An diesem Mittwoch wollen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und der Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Hans-Eckard Sommer, das Papier in Berlin offiziell vorstellen.

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„Die Fortzüge dagegen liegen gegenüber den Vorjahren höher“, heißt es laut RND in dem Bericht. „2016 waren es 1,37 und 2017 1,13 Mio. Personen. Damit gab es nach dem sehr hohen Wanderungsgewinn im Jahr 2015 von fast 1,14 Mio. Personen geringere Wanderungsgewinne von ca. 0,5 Mio. im Jahr 2016 und 0,4 Mio. 2017.“

Der Bericht stellt laut RND bei den Asylzahlen einen deutlichen Rückgang der Fluchtmigration nach Deutschland fest. Nach Einschätzung der Bundesregierung „zeigt sich insgesamt, dass Deutschland die hohe Zuwanderung von Schutzsuchenden bewältigt hat.“

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