15 Millionen Euro

Per Finanzspritze gegen den Landarzt-Mangel

München - Bis Ende 2020 wird die Hälfte der bayerischen Hausärzte das Pensionsalter erreichen - die drohende Versorgungslücke will Gesundheitsminister Marcel Huber mit 15 Millionen Euro.

Der CSU-Politiker gab am Dienstag den Startschuss für die drei Förderprogramme, die das Kabinett vor der Sommerpause beschlossen hatte. “Es ist nicht einfach, diese Dinge in einem Flächenland wie Bayern hinzukriegen“, räumte Huber ein.

Die drei Förderprogramme sind: bis zu 200 000 Euro Zuschuss für “innovative Versorgungskonzepte“, ein Zuschuss von 60 000 Euro für die Übernahme von Hausarztpraxen in ländlichen Gebieten mit Arztmangel und Stipendien von 300 Euro monatlich für Medizinstudenten, die sich verpflichten, nach der Ausbildung mindestens fünf Jahre auf dem Lande zu arbeiten. Volle Unterstützung hat Huber von der Landesärztekammer. “Es ist nicht mehr fünf vor zwölf, sondern fast fünf nach zwölf“, sagte deren Präsident Max Kaplan.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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