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Mindestens zwei Tote bei mutmaßlichem US-Drohnangriff in Pakistan

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Donald Trump
Donald Trump. © picture alliance / Carolyn Kaste

Die USA setzen offensichtlich ihre neue Welle von Drohnenangriffen auf Ziele in Pakistan fort.

Bei einem Angriff im Kurram-Bezirk nahe der afghanischen Grenze seien gegen 11.00 Uhr (Ortszeit) zwei Menschen getötet worden, sagte ein Regierungsbeamter aus der Gegend, Mehtab Ali, am Dienstag. Die Identität der Opfer sei noch unklar. Die Zeitung „Express Tribune“ berichtete, ein Kommandeur des afghanischen Hakkani-Terrornetzwerks sei unter den Toten. Der Angriff habe sich gegen ein Auto an der Grenze gerichtet, in dem nach ersten Erkenntnissen mindestens vier Leute gesessen hätten.

Zuletzt hatten Drohnen in der gleichen Gegend Ende November bis zu drei Menschen getötet - angeblich ebenfalls Mitglieder des afghanischen Hakkani-Netzwerks. Im Oktober waren mit einer ganzen Serie von Raketenbeschüssen auf beiden Seiten der Grenze binnen weniger Tage vermutlich Dutzende Menschen getötet worden. Davor gab es Drohnenangriffe in Pakistan im September, Juni und März.

Trump drohte mit harten Konsequenzen

Die Luftschläge könnten nach jahrelanger Ruhe den Beginn eines neuen Drohnenkrieges bedeuten. Bis 2012 hatten die USA in Pakistan Hunderte Angriffe auf Extremisten geflogen. US-Präsident Donald Trump hatte im August bei der Vorstellung seiner neuen Afghanistanstrategie Pakistan mit harten Konsequenzen gedroht, sollte es nicht endlich etwas gegen Taliban und Hakkanis auf pakistanischem Boden tun.

Die USA und Afghanistan werfen Pakistan vor, die Taliban zu unterstützen und so die Aufbaubemühungen in Afghanistan zu hintertreiben. Beim Auftakt einer neuen Serie von Afghanistangesprächen hat am Dienstag die chinesische Regierung versucht, zwischen Afghanistan und Pakistan zu vermitteln.

dpa

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