Ministerium räumt Panne bei Standortkonzept ein

Diepholz - Das Verteidigungsministerium hat eine Panne bei der Veröffentlichung des neuen Standortkonzepts eingeräumt. Der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde spricht von einem “Kommunikations-Supergau“.

Dabei geht es um den Standort Diepholz in Niedersachsen. Das NDR-Fernsehmagazin Hallo Niedersachsen berichtete am Donnerstag, dass von den bislang rund 1020 Soldaten mehr als 800 Diepholz verlassen sollen.

Lesen Sie dazu auch:

De Maizière: Hilfen für betroffene Kommunen

Bei der Veröffentlichung der Kürzungspläne am Mittwoch hatte es geheißen, dass lediglich rund 500 Stellen gestrichen werden. Tatsächlich bleiben aber nur um die 200 Dienstposten erhalten, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur dpa. Es habe eine bedauerliche redaktionelle Panne bei der Veröffentlichung der Zahlen gegeben.

Der Diepholzer Bürgermeister Thomas Schulze (FDP) sprach im NDR von einem “Kommunikations-Supergau“. Die ganze Stadt sei geschockt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesen

Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab

Kommentare