Kreuzbandriss-Schock: Niklas Süle meldet sich zu Wort - OP beim Sané-Doc

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Monti ist zum Weitermachen bereit

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Zum Weitermachen bereit: Italiens scheidender Ministerpräsident Mario Monti.

Rom - Der zurückgetretene italienische Regierungschef Monti würde wieder antreten, wenn er gefragt würde. Und seine Chancen stünden nicht schlecht. Das geht aus jüngsten Umfragen hervor.

Der scheidende italienische Ministerpräsident Mario Monti ist grundsätzlich bereit, nach den Wahlen Ende Februar erneut die Regierung zu führen. „Wenn eine oder mehrere politische Kräfte (...) mich als Ministerpräsidenten vorschlagen würden, dann würde ich das erwägen“, sagte der parteilose Wirtschaftsprofessor am Sonntag vor Journalisten in Rom.

Zugleich warnte er die Italiener, der populistischen Politik und den Versprechen seines Vorgängers Silvio Berlusconi zu folgen. In Italien wird am 24. und 25. Februar ein neues Parlament gewählt.

Das hoch verschuldete Italien befinde sich noch immer in einer schwierigen Phase, sagte Monti, der in jeder Hinsicht als Anti-Berlusconi gilt. Ihm gelang an der Spitze eines sogenannten Expertenkabinetts, Italien ein Stück weit auf Vordermann zu bringen. Mit einer harten Spar- und Steuerpolitik beruhigte er die Finanzmärkte und verschaffte dem Land international neues Vertrauen. „Europa steht kurz- und langfristig auch dank des Beitrags Italiens besser da“, sagte Monti in Rom.

Bunga-Bunga-Ruby mischt die feinen Wiener auf

Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
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Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
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Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa
Wo Ruby auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert. Am Dienstag landete das Ex-Callgirl in Wien. Nach dem Skandal um Silvio Berlusconi empört sie die feine Gesellschaft Österreichs vor dem Opernball. © dpa

Der frühere EU-Kommissar hatte bis zu seinem Rücktritt am vergangenen Freitag 13 Monate lang eine sogenannte Expertenregierung in Rom geführt. Nun soll der parteilose Reformer als Spitzenmann einer Koalition der Mitte antreten. Dem Bündnis könnten Ferrari-Boss Luca Cordero di Montezemolo, Christdemokraten und Rebellen aus dem Mitte-Rechts-Lager von Berlusconi angehören.

Berlusconi hatte Monti aufgefordert, sich seinem Lager anzuschließen, um die Kräfte gegen die Linke zu bündeln. „Das werde ich niemals machen“, sagte Monti der Zeitung „La Repubblica“ (Sonntag). Dagegen gebe es viele Übereinstimmungen mit der in Umfragen führenden Demokratischen Partei.

Nach jüngsten Erhebungen kommen die Mitte-Links-Parteien auf rund 40 Prozent der Stimmen. Berlusconis Lager könnte mit 15 bis 20 Prozent rechnen, sein einstiger Koalitionspartner Lega Nord mit weiteren fünf Prozent. Montis Bündnispartner kämen auf rund zehn Prozent; die populistische Internet-Bewegung „Fünf Sterne“ des Komikers Beppe Grillo auf mehr als 15 Prozent.

Monti kritisierte, er könne Berlusconis Gedankengängen nicht folgen. „Gestern sagte er, diese Regierung sei ein Desaster gewesen, in den Tagen davor hat er mir die Führung der Moderaten angeboten.“ Unter diesen Umständen könne er keinen Vorschlag Berlusconis annehmen.

Bunga Bunga ist überall - Sexaffären prominenter Männer

Sexaffären machen prominenten Männern seit eh und je zu schaffen. Von Bill Clinton über Silvio Berlusconi bis zu Wikileaks-Gründer Julian Assange. Klicken Sie sich durch: © dpa
In die Geschichte eingegangen ist Bill Clintons Satz: “I did not have sexual relations with that woman“ - ich habe keine sexuelle Beziehung zu dieser Frau gehabt, so beteuerte der damalige US-Präsident seine Unschuld. Dass Monica Lewinsky aber viel mehr als nur eine Praktikantin im Weißen Haus war, konnte die Öffentlichkeit dann en détail erfahren. Der Seitensprung im Oval Office mündete in einem Amtsenthebungsverfahren, das scheiterte. Clintons Ansehen hat die Lewinsky-Affäre langfristig wenig geschadet. © ap
Anders sieht das bei Italiens Regierungschef Berlusconi aus. Dessen Triebe halten zwar die Welt bei Laune, dem Image Italiens schaden die Enthüllungen über wilde “Bunga Bunga“-Sexpartys allerdings enorm. Berlusconi wird nicht nur als lüsterner Greis verspottet. Seit April steht er wegen der Affäre um die Prostituierte “Ruby“ vor Gericht. Der Ausgang von “Rubygate“ ist ungewiss. © dpa
Nur selten endet es für die mächtigen Männer im Gefängnis. Eine Ausnahme ist der Fall des israelischen Ex-Präsidenten Mosche Katzav, der wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung von Mitarbeiterinnen im März zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde. © dpa
Wikileaks-Gründer Julian Assange wehrt sich seit Monaten gegen eine Auslieferung an Schweden, wo er ungeschützten Sex mit zwei Frauen gehabt haben soll. Er sieht eine Verschwörung gegen sich wegen seines Enthüllungsportals Wikileaks. © dpa
Doch nicht nur in der Politik, auch im Showgeschäft, im Sport und in der Wirtschaft scheint die Sexaffäre die unverwüstliche Begleiterin der Macht zu sein: Bei VW ließen sich Betriebsräte Prostituierte vom Konzern bezahlen - das Unternehmen hatte deshalb eine handfeste Krise durchzustehen. © dpa
Golfer Tiger Woods opferte nicht nur seine Ehe sondern auch seine Karriere für seine Sexlust. © Getty
Starregisseur Roman Polanski soll in den 70er Jahren eine Minderjährige zum Sex verführt haben. In der Schweiz stand er erst kürzlich im Zusammenhang mit dem Fall unter Hausarrest. © dpa
Und Jörg Kachelmann ist nicht mehr der witzige Wettermoderator, seit er wegen Vergewaltigungsvorwürfen auf der Anklagebank am Landgericht Mannheim sitzt. © dpa
Frauen scheinen ihre Triebe dagegen eher im Griff zu haben - oder sie sind schlicht diskreter. Doch auch hier gibt es Fälle. So etwa Iris Robinson, die Frau des nordirischen Ministerpräsidenten, die sich von einem Teenager hinreißen ließ. Ausbaden musst es allerdings vor allem ihr Mann: Peter Robinson musste vorübergehend sein Amt abgeben. © dpa

Berlusconi konterte prompt: Monti solle sich als „Staatsreserve“ bereithalten, um gegebenenfalls bei der Wahl des Staatspräsidenten anzutreten. Oder er könnte in den kommenden Monaten wieder geholt werden, falls unglücklicherweise die Linke siegen sollte und das Land wieder gerettet werden müsse, sagte Berlusconi sarkastisch dem Sender Tef Channel.

Monti hatte am Freitag seinen Rücktritt erklärt. Für seine Reformpolitik, mit der er das Euro-Land aus der Schuldenkrise führen wollte, fehle ihm die Mehrheit, sagte er. Berlusconis PdL hatte ihm zuvor die Unterstützung entzogen. Staatspräsident Giorgio Napolitano löste am Samstag das Parlament auf und legte als Wahltermin den 24./25. Februar fest. Ursprünglich hatte erst im März oder April gewählt werden sollen.

dpa

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