Moon appelliert an Syrer: "Zu viel gelitten"

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat an die Regierung und die Opposition in Syrien appelliert, die Kampfhandlungen einzustellen

New York - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat erneut an das syrische Regime und die Opposition appelliert, umgehend die Gewalt zu stoppen und in einen politischen Dialog einzusteigen.

“Die Menschen in Syrien haben zu viel und zu lange gelitten. So kann es nicht weitergehen“, sagte er am Donnerstag bei einem Besuch in Ost-Timor vor Journalisten. Der Konflikt zwischen der Regierung von Präsident Baschar al-Assad und den Aufständischen hat laut Ban bereits 18 000 Menschenleben gefordert. Wenigstens 150 000 Syrer seien in die Nachbarländer geflohen. Zu der Nachfolge von Kofi Annan, der sein Amt als Syrienvermittler zum Monatsende aufgekündigt hat, äußerte sich Ban nicht. Als Favorit der UN für den Posten gilt der algerische Diplomat und ehemalige Außenminister Lakhdar Brahimi (78).

dpa

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