NSU-Prozess

Fäkalangriff auf Opfer-Anwälte

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Anwälte der NSU-Opfer wurden attackiert.

München - Fäkalangriff mit Kot und Urin. Scheinbar haben Rechtsextremisten eine Anwaltskanzlei attackiert, die im NSU-Prozess die Angehörigen eines Mordopfers vertritt.

Es handelt sich scheinbar um einen Einschüchterungsversuch von rechtsextremen Tätern. Laut Medienberichten wurde eine Rechtsanwaltskanzlei, die Angehörige eines Mordopfers im NSU-Prozess vertritt, mit Kot und Urin beschmiert. Laut des Berichts ist der Bereich vor der Bürotür großflächig mit Fäkalien verschmiert. Dass dies zufällig geschah, ist eher unwahrscheinlich, da sich die Kanzlei ist im zweiten Stock eines Geschäftshauses befindet. Das Gebäude steht steht im Westend, das Viertel, in dem der NSU einen Mord verübte. Laut Polizeisprecher Wolfgang Wenger sei allerdings kein Trend erkennbar: „Wir nehmen nicht wahr, dass die rechte Szene insgesamt aktiver wird", sagt Wenger.

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