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Nach Aktion am Justizministerium: AfD-Jugendfunktionär gesucht

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Identitäre Bewegung protestiert vor Justizministerium
Identitäre Bewegung protestierte vor dem Justizministerium. Dann schritt die Polizei ein. © dpa

Ein Funktionär der Berliner AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative Berlin“ wird wegen gefährlicher Körperverletzung per Haftbefehl gesucht.

Berlin - Ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft sagte am Mittwoch auf Anfrage: „Es liegt ein dringender Tatverdacht vor und ein Fluchtgrund.“ „Zeit Online“ berichtete, der Haftbefehl stehe im Zusammenhang mit einer Protestaktion der rechtsradikalen „Identitären Bewegung“ am vergangenen Freitag. Etwa 50 Anhänger hatten versucht, sich Zutritt zum Bundesjustizministerium zu verschaffen. Der Mann soll dabei mit einem Transporter einen Zivilpolizisten beinahe umgefahren haben. Der Beamte wurde verletzt.

Der Protest der Rechtsradikalen richtete sich nach Angaben auf ihrer Facebook-Seite gegen Minister Heiko Maas (SPD). Dieser hatte an dem Morgen im Bundestag einen Gesetzentwurf gegen Hass und Hetze im Internet eingebracht. Maas ist seit längerem eine Feindfigur der rechten Szene, weil er sich gegen Rechtsextremismus stark macht.

dpa

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