Nach Anschlag auf Flüchtlingswohnung

"Hass auf Ausländer": Polizei fasst Brandstifter

Schleswig - Zwei Monate nach einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingswohnung in Schleswig hat die Polizei mehrere mutmaßliche Täter festgenommen.

Zwei 19 und 24 Jahre alten Männer hätten den Anschlag gestanden, einer habe angegeben, aus Hass auf Ausländer gehandelt zu haben, teilte die Polizei am Freitag mit.

Spezialkräfte hatten demnach am Dienstag die Wohnungen der beiden gestürmt. Die Ermittlungen hätten dann zu einem weiteren Verdächtigen im Alter von 18 Jahren geführt. Für was er genau verantwortlich sein soll, war zunächst unklar.

Die Polizei war durch Zeugenangaben auf die Männer aufmerksam geworden. Da keiner der dreien einschlägig vorbestraft ist, kamen sie nach der Vernehmung zunächst wieder frei.

Bei dem Anschlag auf das Mehrfamilienhaus, in dem eine syrische Flüchtlingsfamilie lebt, war Anfang März eine brennbare Flüssigkeit auf ein Wohnzimmerfenster im Erdgeschoss geschüttet und angezündet worden. Die Familie konnte die Flammen mit einer Decke selbst löschen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Für den Merkel-Fall: Diese Frau ist ihre Nachfolge-Favoritin
Für den Merkel-Fall: Diese Frau ist ihre Nachfolge-Favoritin
Kurz bei „Maischberger“: Auf eine Frage findet Österreichs Kanzler keine Antwort
Kurz bei „Maischberger“: Auf eine Frage findet Österreichs Kanzler keine Antwort
Spitzentreffen in Berlin: Union und SPD bereiten Koalitionsverhandlungen vor
Spitzentreffen in Berlin: Union und SPD bereiten Koalitionsverhandlungen vor
Bierdosen-Wurf bei G20-Krawallen: Münchner Polizist suspendiert
Bierdosen-Wurf bei G20-Krawallen: Münchner Polizist suspendiert

Kommentare