Nach Anschlag

Bericht: Reservisten-Armee zur Polizei-Unterstützung?

Berlin - Nach den Bluttaten von Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach gibt es innerhalb der Bundesregierung einem Bericht zufolge Überlegungen für ein neues nationales Sicherheitskonzept.

Dieses Konzept liefe darauf hinaus, zur Unterstützung der Polizei bei aktuellen Ereignissen wie dem Anschlag in Ansbach auch "Reservisten" einzusetzen, berichtete die Bild (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Informationen aus Regierungskreisen. 

Als "Reservisten" kämen dabei Freiwillige mit militärischer oder polizeilicher Ausbildung in Frage. Als Vorbild könnten die Nationalgarde in den USA, der Reservedienst in Frankreich und die Reserve-Armee in Großbritannien gelten, berichtete die Zeitung weiter. 

Die USA etwa unterhalten eine mehrere hunderttausend Menschen starke Nationalgarde, die bei Unruhen und im Katastrophenfall als interne Eingreifreserve, aber auch in bewaffneten Konflikten eingesetzt werden können - im In- und Ausland. Gestellt wird sie von Freiwilligen.

afp

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesen

Fünf deutsche IS-Frauen in Tunnel in Mossul entdeckt - ist eine davon Linda W. (16)?
Fünf deutsche IS-Frauen in Tunnel in Mossul entdeckt - ist eine davon Linda W. (16)?
Das fiese Spiel der Ivanka Trump
Das fiese Spiel der Ivanka Trump
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Seehofer sagt, was er wirklich über dritte Startbahn und Garten-Tram denkt
Seehofer sagt, was er wirklich über dritte Startbahn und Garten-Tram denkt

Kommentare