Nach Anschlag: USA verstärken Sicherheit auf Militärbasen

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Zwei Angreifer mit mutmaßlichen Kontakten zu Extremisten hatten einen bewaffneten Anschlag auf eine Ausstellung mit Mohammed-Karikaturen bei Dallas verübt. Foto: Mike Stone

Washington (dpa) - Aus Sorge vor einem möglichen Anschlag haben die US-Streitkräfte ihre Sicherheitsmaßnahmen auf Militärbasen in den Vereinigten Staaten verstärkt.

Admiral William Gortney, Chef des Northern Command (Northcom), habe eine Erhöhung der Warnstufe angewiesen, teilte ein Sprecher des regionalen Kommandozentrums der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit. Der Schritt sei nicht aufgrund einer konkreten Bedrohung erfolgt, hieß es.

Am vergangenen Wochenende hatten zwei Angreifer mit mutmaßlichen Kontakten zu Extremisten einen bewaffneten Anschlag auf eine Ausstellung mit Mohammed-Karikaturen bei Dallas in Texas verübt. Sie wurden von Wachpersonal erschossen.

Wie der Northcom-Sprecher mitteilte, veranlassten "die jüngsten Ereignisse" die Streitkräfte zu dem Schritt. Dieser soll demnach sicherstellen, dass Sicherheitsmaßnahmen auf hohem Niveau rasch ausgeweitet werden können.

US-Medien berichteten, in den Militäreinrichtungen gelte nun die Warnstufe "FPCON BRAVO". Diese hat demnach genauere Kontrollen von Fahrzeugen und Personen zur Folge.

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