Treffen mit Separatistenführer

Nach Eklat: Netrebko macht auf ahnungslos 

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Netrebko hatte sich in St. Petersburg mit Oleg Zarjow gezeigt.

Kiew - Sie hat die russische und die österreichische Staatsbürgerschaft, sie ist die berühmteste Opernsängerin der Welt – und hat für politische Empörung gesorgt. Jetzt rudert Anna Netrebko (43) zurück:

Sie habe nicht gewusst, welche Flagge sie da hochgehalten hatte – nämlich die „Neurussische“ von Separatisten in der Ukraine –, und sie habe nicht gewusst, wer der Mann war, dem sie ihre Spende für Opernkollegen in Donezk übergeben hat – Oleg Zarjow, einem prominenten Separatistenführer.

Netrebko schreibt auf Facebook: „Mein Erbe ist sowohl russisch als auch ukrainisch, und es bricht mir das Herz, die Kämpfe und Zerstörung zu sehen.“ Es sei keine politische Aktion gewesen, betonte sie. Zarjow sei ihr als „einzige Person vorgestellt worden, die die Spende sicher dem Theater in Donezk übergeben kann“.

Besonders in der Ukraine riefen ihre Fotos mit Zarjow samt der roten Separatistenfahne mit dem Andreaskreuz scharfe Kritik hervor. „Die Präsentation der Flagge hat mich kalt erwischt; ich habe sie nicht gleich erkannt und erst später gesehen, was es war“, beteuert der Bühnenstar.

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