Nach Iran-Eklat: Westerwelle bestellt Botschafter ein

Berlin - Das Auswärtige Amt hat Irans Botschafter einbestellt, nachdem das Land der Maschine der Kanzlerin den Überflug verweigert hat.

Lesen Sie auch:

Eklat in der Luft: Iran verweigert Merkel Überflug

Außenminister Guido Westerwelle hat gegen die iranische Verweigerung der Überflugrechte für die Maschine der Kanzlerin scharf protestiert. Zum Auftakt seines Besuches in Australien sagte der FDP-Politiker am Dienstag, das Vorgehen des Irans stelle einen “Verstoß gegen alle internationalen Gepflogenheiten“ dar. Dies werde von Deutschland keineswegs akzeptiert.

Der iranische Botschafter in Deutschland, Ali Resa Scheich Attar, sei deshalb noch für Dienstag ins Auswärtige Amt einbestellt worden. Westerwelle sprach von einer “Respektlosigkeit gegenüber Deutschland, die wir nicht hinnehmen können“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kam am Dienstag mit mehr als zwei Stunden Verspätung in der indischen Hauptstadt Neu Delhi an. Der Iran hatte der Regierungsmaschine Merkels auf dem Weg nach Indien kurzfristig die Überflugrechte verweigert.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab

Kommentare