Nato greift Gaddafis Regierungsgelände an

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Die Gebäude wurden schwer beschädigt.

Tripolis - Die Nato hat am Montag Luftangriffe auf das Regierungsgelände des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi in der Hauptstadt Tripolis geflogen. Gebäude wurden von mindestens zwei Raketen getroffen.

Ein Regierungssprecher in Tripolis sagte, der Angriff werde als versuchte Tötung Gaddafis verstanden. Getroffen wurde unter anderem ein repräsentatives Gebäude, in dem Gaddafi kürzlich eine Delegation der Afrikanischen Union empfangen hatte.

Gaddafis Sohn Saif al-Islam sagte in der Nacht während eines Besuches im Studio des libyschen Staatsfernsehens, die Nato-Militäroperation werde scheitern, denn sein Vater sei umgeben von Millionen von Libyern, die ihn schützen. "Der Angriff auf das Büro von Muammar al-Gaddafi im Dunkel der Nacht war feige", fügte er hinzu. Die Verbündeten der Nato in Libyen bezeichnete er als "Handlanger, Agenten und Spione".

Bei den Luftangriffen auf das Areal seien 15 Menschen schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher. Es wurde am frühen Morgen noch nach Vermissten gesucht. Nach lauten Explosionen in Tripolis sei das Programm von drei Fernsehsendern in der Nacht für rund eine halbe Stunde ausgefallen, hieß es bei BBC.

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