NATO nimmt Sirte unter Beschuss

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Die NATO nimmt Heimatstadt des früheren libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi unter Beschuss.

Sirte - Die NATO nimmt zunehmend die noch nicht vom Nationalen Übergangsrat kontrollierte Heimatstadt des früheren libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi unter Beschuss. Sie kann bereits erste Erfolge verzeichnen.

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Am Sonntag wurden in Sirte und der Umgebung vier Radarstationen, drei Militärfahrzeuge, eine Antenne und zwei Boden-Luft-Raketensysteme zerstört, wie die NATO am Montag mitteilte. Auch 20 Behälter für Boden-Luft-Raketen seien getroffen worden, hieß es. Von den insgesamt 38 Angriffen des Bündnisses richteten sich zudem vier gegen Ziele in der Stadt Waddan und sieben gegen Ziele in der Stadt Ras Lanuf.

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Die Vorbereitungen der libyschen Rebellen für eine Erstürmung der Küstenstadt Sirte kommen indessen nur langsam voran. Die Stadt ist der Geburtsort des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi. Für die Operation würden mehr erfahrene Kämpfer gebraucht, berichtete eine Korrespondentin des Nachrichtensenders Al-Dschasira am Montag. Die Kräfte seien aber derzeit noch damit beschäftigt, die eingenommene Hauptstadt Tripolis zu befrieden.

Derzeit verhandelt die Übergangsregierung mit Stammesführern in Sirte über eine friedliche Übergabe der Stadt. Die Rebellen kämpfen sich aber in Richtung Sirte vor, um notfalls die strategisch wichtige Stadt anzugreifen. Nach dem Al-Dschasira-Bericht haben die Rebellen jetzt den Ort Nawfalija - rund 120 Kilometer westlich von Sirte - weitgehend unter Kontrolle.

dpa

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