1. tz
  2. Politik

„Nazi-Schlampe“: AfD-Spitzenfrau mahnt Satire-Show ab

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Wahlkampf der AfD
Möchte nicht „Nazi-Schlampe“ genannt werden: Alice Weidel (AfD) © dpa

Hamburg/Berlin - In einer Rede hatte Alice Weidel ein Ende der politischen Korrektheit gefordert. Die Satire-Sendung „Extra 3“ nahm sie beim Wort - doch das gefällt der AfD-Spitzenkandidatin gar nicht.

„Die Abmahnung an den NDR ist heute rausgegangen“, sagte AfD-Sprecher Christian Lüth am Mittwoch. Die Partei stoße sich nicht am gesamten Inhalt des Beitrags, aber an dem verwendeten Begriff.

„Extra 3“-Moderator Christian Ehring hatte in der Satire-Sendung auf Weidels Rede beim AfD-Parteitag in Köln reagiert. Er entgegnete auf ihre Aussage, die politische Korrektheit gehöre auf den Müllhaufen der Geschichte: „Jawohl. Schluss mit der politischen Korrektheit, lasst uns alle unkorrekt sein. Da hat die Nazi-Schlampe doch recht.“

Der NDR erklärte auf Anfrage, „eine Abmahnung der AfD liegt uns nicht vor, aber eine Abmahnung von der AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel“. Diese werde derzeit rechtlich geprüft.

dpa

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion