"Höchste Alarmbereitschaft"

Nordkorea droht USA mit Angriff

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Nordkoreanische Soldaten (Archivbild).

Pjöngjang - Neue Stufe der Eskalation in der Korea-Krise: Nordkorea setzt seine aggressiven Töne fort und droht mit Raketen- und Artillerieangriffen gegen die USA sowie Südkorea.

Sämtliche Feldartillerieverbände, inklusive der strategischen Raketeneinheiten, würden ab sofort in „Kampfbereitschaftsstellung“ der ersten Stufe versetzt, hieß es am Dienstag in einer von den Staatsmedien verbreiteten Erklärung des obersten Truppenkommandos. In der englischen Version der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA war von „höchster Alarmbereitschaft“ die Rede.

Die Einheiten seien dazu bestimmt, Militärschläge gegen Truppenstützpunkte auf dem US-Festland, auf Hawaii, Guam und andere Zonen im Pazifik sowie feindliche Ziele in Südkorea auszuführen, hieß es. Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums waren zunächst keine auffälligen Truppenbewegungen im kommunistischen Nachbarland zu beobachten.

So inszeniert sich Bubi-Diktator Kim Jong Un

Kim Jong Un besucht ein Munitionsdepot im Süd-Westen Nordkoreas. Alle Bilder wurden von der offiziellen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA herausgegeben und können als Propagandamaterial verstanden werden, das den jungen Diktator im besten Licht zeigen soll © dpa/AP
Bevor er das Depot besichtigt, hält er vor den Soldaten eine Ansprache und ermahnt sie zu "höchster Wachsamkeit" angesichts des potenziellen Krieges © dpa/AP
Anschließend lässt er sich von den anwesenden Militärs als Herrscher des Landes feiern © dpa/AP
Kim Jong Un wird bei einem Besuch des Militärstützpunktes auf der Insel Mu von Offizieren umringt © dpa/AP
Zusammen mit ranghohen Militärs inspiziert er in Pjöngjang die Langstrecken-Artillerie © dpa/AP
Es ist beinahe immer das selbe Bild: Egal wo Kim Jong Un auftaucht, jubeln ihm die Soldaten zu - hier bei einem Besuch des Stützpunktes auf der Insel Jangjae © dpa/AP
Es ist beinahe immer das selbe Bild: Egal wo Kim Jong Un auftaucht, jubeln ihm die Soldaten zu - hier bei einem Besuch des Stützpunktes auf der Insel Jangjae © dpa/AP
Kim Jong Un bei einer Besprechung mit Offizieren. Scheinbar fachmännisch erteilt er Anweisungen © dpa/AP
Auch auf der Insel Wolnae schaut der junge Diktator bei seinen Truppen vorbei © dpa/AP
Kim Jong Un nimmt eine Waffe genauer unter die Lupe © dpa/AP
Ein Lächeln für die Kamera: Kim Jong Un zeigt sich gerne mit Militärs und insziniert sich dabei als gelassener Machthaber, der der Lage Herr ist © dpa/AP
Kim Jong Un hat alles genau im Blick. Das zumindest scheint dieses Foto ausdrücken zu wollen. © dpa/AP
Überhaupt lässt sich Kim Jong Un gerne mit einem Fernglas vor dem Gesicht ablichten © dpa/AP
Hier beobachtet er eine Truppenübung, bei der auch geschossen wird © dpa/AP
Kim Jong Un beobachtet Störe in einem Becken auf einer Fisch-Farm im Süd-Westen des Landes © dpa/AP
Während Kim Jong Un seinen Soldaten auf der Insel Wolnae zuwinkt, müssen sich mehrere Männer die Füße naßmachen, damit der Diktator trockenen Fußes über das Meer schippern kann © dpa/AP
Kim Jong Un mit ernster Miene auf einem Boot © dpa/AP
Kim Jong Un im Gespräch mit Offizieren, die ihn auf der Bootsfahrt begleiten © dpa/AP
Und tatsächlich: Dann finden die Männer doch noch etwas, worüber es sich zu lachen lohnt. © dpa/AP
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un grüßt im April 2012 bei einer Parade in Pjöngjang sein Volk © dpa/AP

Den USA wurde in der Erklärung aus Pjöngjang erneut eine feindselige Politik sowie die Vorbereitung eines Atomkriegs unterstellt. Nordkorea hatte zuletzt angesichts der Ausweitung von UN-Sanktionen gegen das Land und südkoreanisch-amerikanischer Militärübungen immer wieder mit Angriffen gegen die USA und Südkorea gedroht.

dpa

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