Mitglied der "Schlapphut"-Bande

Bankräuber bestreitet Kontakt zum NSU

+
Beate Zschäpe am Donnerstag beim NSU-Prozess.

München - Am Donnerstag ging der NSU-Prozess in München weiter. Ein Bankräuber hat Kontakte zum "Nationalsozialistischen Untergrund" bestritten.

Der Mann verbüßt als Mitglied der „Schlapphut“-Bande eine Haftstrafe in Sachsen-Anhalt und war für seine Zeugenaussage vor dem Oberlandesgericht nach München gebracht worden. Er kenne weder Ralf Wohlleben noch einen anderen der Angeklagten, sagte er dem Vorsitzenden Richter.

Ein in Polen inhaftierter früherer Komplize hatte gesagt, die „Schlapphutbande“ habe sich bei Wohlleben eine Waffe besorgt und ihm dafür ein Gerät zum Knacken von Autos geliefert. Das sei ausgeschlossen, sagte der Zeuge. Seine Bande habe sich „Waffen leichter besorgen können und nicht so umständlich“. Ein anderer Komplize hatte als Zeuge im NSU-Prozess gesagt, der Pole habe sich das ausgedacht, um sich wichtig zu machen und den Rest seiner Strafe in Deutschland verbüßen zu können.

Kaltblütig ermordet - Die Opfer der Terrorzelle NSU

Kaltblütig ermordet - Die Opfer der Terrorzelle NSU

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab

Kommentare