Nur noch eine Handvoll Demonstranten

NSU-Prozess: Das Interesse nimmt ab

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Mustafa Can aus Berlin vor dem Justizzentrum

München - Der Andrang war deutlich geringer als vergangenen Montag. Beim zweiten Prozesstag gegen Beate Zschäpe und ihre mutmaßlichen Gehilfen kam nur noch eine Handvoll Demonstranten.

Auch der Zuschauer-Andrang hielt sich in Grenzen: Wer gegen 8.30 Uhr in der Warteschlage anstand, erhielt einen der 50 begehrten Plätze. Auch bei den TV-Sendern schwand das Interesse bereits: Es standen nur noch halb so viele Übertragungswagen in der Nympenburgerstraße als beim Prozessauftakt.

Mustafa Can (27) war einer der ganz wenigen Demonstranten, der sein Plaktat mit den NSU-Opfern zeigte. Er kommt aus Berlin, ist Student und Taxifahrer. Warum die lange Reise? „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass alle Türken, auch jene, die längst integriert sind, den zunehmenden Rassismus zu spüren bekommen.“

NSU-Prozess geht weiter: Bilder vom zweiten Verhandlungstag

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Für Verständnis um das Prozessgebahren der Zschäpe-Verteidiger warben Nebenklage-Anwälte. Das gehöre zum Handwerk, sagte Rechtsanwalt Bernd-Michael Manthey aus München. Auch der prominente Berliner Anwalt Mehmet Daimagüler bat um Mäßigung an der Kritik: „Wir wollen keinen Schauprozess."

Ebu

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