Laut Zeitungsbericht

Nutzung der "Euro Hawk"-Technik in Drohne fraglich

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In der Bundeswehr wird nach einem Zeitungsbericht bezweifelt, dass die Aufklärungstechnik der ausgemusterten Drohne „Euro Hawk“ im Schwester-System „Triton“ weitergenutzt werden kann.

Berlin - Die ausgemusterte Skandal-Drohne "Euro-Hawk" ist ein Millionengrab. Laut einem Bericht kann die Technik nicht in der "Triton"-Drohne weitergenutzt werden.

In der Bundeswehr wird nach einem Zeitungsbericht bezweifelt, dass die Aufklärungstechnik der ausgemusterten Skandal-Drohne „Euro Hawk“ im Schwester-System „Triton“ des gleichen US-Herstellers weitergenutzt werden kann. Eine solche Weiternutzung ist nach Medienberichten vom Wochenende im Gespräch, um einen Teil der Investitionen für den nicht zum Flug zugelassenen „Euro Hawk“ noch zu retten.

In einem Gutachten der Wehrtechnischen Dienststelle für Luftfahrzeuge heißt es nach Informationen der „Bild“-Zeitung (Online), eine „Triton“-Musterzulassung werde als unwahrscheinlich eingestuft. Deshalb sollten die Aussagen der Zulassungsbehörde der US-Marine (NAVAIR) zur Feststellung der Verkehrssicherheit der „Triton“-Drohne „in den bundeswehreigenen Regelungsraum übertragen werden“. Die Verantwortung dafür will die Wehrtechnischen Dienststelle dem Bericht zufolge aber nicht übernehmen.

Sie schreibt demnach mit Blick auf das Verteidigungsministerium: „In der Folge muss das entwickelte Verfahren in Form einer Weisung durch das BMVg in Kraft gesetzt werden.“

dpa

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