OB-Wahlkampf: CSU verhöhnt Dieter Reiter

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Dieter Reiter

München - Das war es dann wohl mit dem von der CSU proklamierten Gentleman-Wahlkampf: Nach der Attacke des SPD-OB-Kandidaten Dieter Reiter kontert die Opposition mit Hohn.

 „In einer sehr ehrlichen Wahlkampf-Auftaktrede benennt er schonungslos die Versäumnisse von 21 Jahren rot-grüner Stadtregierung“, erklärt die Rathaus-Fraktion. „Da stellt sich aber die Frage: Warum um Himmels willen sollte ausgerechnet diese Politik dann fortgesetzt werden? Besonders lobenswert ist die Ehrlichkeit, mit der er durch seinen Schlafwagenvergleich die Regierungsübernahme der CSU im Münchner Rathaus für höchst wahrscheinlich erklärt“, behauptet die CSU.

Reiter hatte auf dem Parteitag der SPD in Trudering gesagt, die CSU wolle sich „wie im Schlafwagen ins Rathaus schnarchen“. CSU-München-Chef und Kultusminister Ludwig Spaenle kommentiert: „Der OB-Kandidat der SPD steht in der Fortführung der ungelösten Probleme dieser Stadt - wie etwa dem über -einhundert Millionen schweren Desaster bei Kliniken und Amt für Abfallwirtschaft.“ Allein zum Thema Wohnen habe die CSU viele Vorschläge gemacht.

dac

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