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Obama: Attentatsversuch war ein Werk von El Kaida im Jemen

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US-Präsident Obama will - so wie dieser Putzmann - nach den offensichtlichen Versäumnissen der Geheimdienste auch im CIA ordentlich saubermachen. © dpa

Washington - US-Präsident Barack Obama hat erstmals öffentlich das Terrornetzwerk El Kaida im Jemen beschuldigt, hinter dem vereitelten Flugzeug-Attentat von Detroit zu stecken.

Der Täter Umar Farouk Abdulmutallab sei in den Jemen gereist, wo ihn die regionale El Kaida Organisation ausgebildet und mit Sprengstoff versorgt habe. Der junge Nigerianer sei ein Mitglied der Organisation geworden, die ihn auch angewiesen habe, das Flugzeug-Attentat auszuführen, sagte Obama in seiner Rundfunkbotschaft zum Wochenende.

Zugleich machte Obama klar, dass es als Konsequenz Veränderungen im US-Sicherheitssystem geben müsse. “Lasst und die notwendigen Veränderungen bewerkstelligen. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir das Land, das wir lieben, am besten schützen können.“

Obama hatte bereits zuvor den Sicherheitsbehörden verheerende Fehler vorgeworfen und auch personelle Konsequenzen angedroht. Am Dienstag soll es dazu eine Krisenkonferenz mit den Chefs der Sicherheitsbehörden im Weißen Hauses geben.

Unterdessen hat der Jemen nach Angaben aus Sicherheitskreisen mehrere hundert zusätzliche Einsatzkräfte in zwei östliche Provinzen entsandt, die als Hochburg von Al Kaida in dem Land gelten. Die Truppen seien am Freitag nach Marib und Dschuf geschickt worden. Washington werde seine Zusammenarbeit mit dem Jemen verstärken, kündigte der Präsident Obama an.

dpa/AP

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