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Cyberspionage: Obama droht Chinesen

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Bei dem Treffen zwischen US-Präsident Obama und dem chinesischen Präsidenten Xi sollen die Beziehungen beider Länder verbessert werden.

Rancho Mirage - US-Präsident Barack Obama hat seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jingping aufgefordert, den Hackerangriffen auf US-Firmen- und Regierungs-Rechner einen Riegel vorzuschieben.

Nach Abschluss eines zweitägigen Gipfeltreffens in Kalifornien berichtete Obamas Sicherheitsberater Tom Donilon, die Frage der Cybersicherheit sei der „Schlüssel zur Zukunft“ in den Beziehungen der beiden weltgrößten Handelsmächte.

Nach Donilons Worten legte Obama seinem Gast aus Peking detaillierte Beweise für eine Reihe von Spionageangriffen über das Internet vor, die in den vergangenen Monaten von chinesischen Computern ausgingen. Dann habe Obama Xi unmissverständlich aufgefordert, diesen „direkten Diebstahl geistigen Eigentums der USA“ abstellen zu lassen.

Sollte dies nicht geschehen, werde es „sehr schwierige Probleme“ in den Handelsbeziehungen geben, sagte Obama nach Angaben seines Beraters. Fortgesetzte Hackerangriffe könnten den Ausbau der bilateralen Beziehungen hemmen.

Obama und der erst seit März amtierende Xi saßen am Freitag und Samstag insgesamt acht Stunden lang zusammen - vor allem, um sich auch persönlich besser kennenzulernen. Abends wurden beiden auf dem Luxusanwesen Sunnylands nahe Palm Springs am Rande der Mojave-Wüste Hummer und Steaks serviert, am Morgen gingen beide Staatschefs zusammen spazieren. Die Atmosphäre war betont informell.

AP

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