Zumindest indirekt

Obama nennt Romney "Dummschwätzer"

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Obama (l.) im Gespräch mit Romney

Washington - US-Präsident Barack Obama sorgt im Wahlkampf für Stirnrunzeln: Zumindest indirekt hat er in einem Interview seinen Herausforderer Mitt Romney als "Dummschwätzer" bezeichnet.

In der Gesprächspassage mit der Musikzeitschrift „Rolling Stone“ ging es um Obamas große Popularität bei Kindern. Wörtlich meinte der Präsident: „Kinder haben einen guten Instinkt. Sie schauen auf den andern und sagen: Er ist ein Dummschwätzer.“

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Der TV-Sender CNN sprach das Schimpfwort (engl.: "Bullshitter") selbst nicht aus, auch bei einer schriftlichen Einblendung des Interview-Textes war das Wort nicht ausgeschrieben.

Das Romney-Lager reagierte prompt. Obama habe nichts zu bieten als Attacken und Beleidigungen, zitierte der TV-Sender CNN einen Romney-Sprecher. Obamas Wahlkampfberater David Axelrod meinte, Obama ziele auf Romneys häufige Meinungsänderungen ab. Die Bemerkung hätte für Romney „keine echte Überraschung sein sollen“.

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dpa

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