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Obama-Sprecher: Berichte über Afghanistan-Abzug spekulativ

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US-Soldaten bereiten sich im Juli 2009 auf eine Militäroperation in der Provinz Helmand in Afghanistan vor.

Washington - Das Weiße Haus hat Berichte über das Ausmaß des von US-Präsident Barack Obama geplanten Truppenabzuges aus Afghanistan als spekulativ bezeichnet.

Der Präsident habe seine Entscheidung über den Rückzug zwar getroffen, die genauen Zahlen seien aber unter Verschluss, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Dienstag in Washington.

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Medien hatten im Vorgriff auf eine Rede Obamas an die Nation am Donnerstagabend (Ortszeit) berichtet, die USA wollten bis Ende dieses Jahres rund 10.000 Soldaten aus Afghanistan abziehen. Bis Ende 2012 solle die Zahl um insgesamt 30.000 schrumpfen, hieß es unter Berufung auf Regierungsbeamte weiter. Zurzeit sind etwa 100.000 US-Soldaten am Hindukusch im Einsatz. Bis 2014 wollen USA und Nato die Verantwortung für die Sicherheitslage an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben.

dpa

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