Obama-Sprecher: Berichte über Afghanistan-Abzug spekulativ

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US-Soldaten bereiten sich im Juli 2009 auf eine Militäroperation in der Provinz Helmand in Afghanistan vor.

Washington - Das Weiße Haus hat Berichte über das Ausmaß des von US-Präsident Barack Obama geplanten Truppenabzuges aus Afghanistan als spekulativ bezeichnet.

Der Präsident habe seine Entscheidung über den Rückzug zwar getroffen, die genauen Zahlen seien aber unter Verschluss, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Dienstag in Washington.

Kandidaten der US-Republikaner: Sie wollen Obama ablösen

Die konservativen Republikaner suchen einen Kandidaten, der bei den US-Präsidentschaftswahlen im November 2012 den liberalen Amtsinhaber Barack Obama von den Demokraten ablösen soll. In der ersten großen Fernsehdebatte des anstehenden Präsidentschaftswahlkampfes haben sieben rivalisierende Kandidaten diskutiert. Wir stellen sie vor: © AP
Der texanische Abgeordnete Ron Paul war bereits ein Bewerber um die republikanische Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2008. Er versteht sich als Republikaner der „alten Schule“ und lehnt staatliche Eingriffe in das Leben der Bürger strikt ab. © AP
Die Kongressabgeordnete Michele Bachmann aus Minnesota wird zum rechten Flügel ihrer Partei gezählt und steht der Tea-Party-Bewegung nahe. © AP
Herman Cain ist ehemaliger Chef einer Pizza-Kette. Er moderiert seine eigene Radio-Talkshow, "The Herman Cain Show". Der Anhänger der ultra-konservativen Tea-Party-Bewegung hat noch nie ein öffentliches Amt bekleidet. © dpa
Newt Gingrich war Chef des US-Repräsentantenhauses. Der früherer Anführer der „Republikanischen Revolution“ gegen Präsident Clinton gilt als Intellektueller und als konservatives Schwergewicht. © AP
Der frühere Gouverneur von Minnesota, Tim Pawlenty, gilt zwar als farblos. Für einen scharfen Spruch ist er aber immer gut. So warf er Präsident Obama vor, Israel "den Wölfen zum Fraß vorgeworfen" zu haben.  © AP
Mitt Romney, Ex-Gouverneuer von Massachusetts, führt laut Umfragen im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Der Multimillionär gilt als Fachmann für Wirtschaftsfragen. 2008 bewarb Romney sich vergeblich um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei. © AP
Rick Santorum, Ex-Senator aus Pennsylvania, gilt als wertkonservativ. 2006 wurde er aus dem Amt gewählt. Jetzt will er Präsident werden. © AP
Sie war zwar nicht bei der TV-Debatte dabei. Trotzdem wird erwartet, dass sie auch noch ihren Hut ins Rennen ums Weiße Haus in den Ring wirft. Sarah Palin, die frühere Gouverneurin von Alaska, gilt als Star der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung. © AP

Medien hatten im Vorgriff auf eine Rede Obamas an die Nation am Donnerstagabend (Ortszeit) berichtet, die USA wollten bis Ende dieses Jahres rund 10.000 Soldaten aus Afghanistan abziehen. Bis Ende 2012 solle die Zahl um insgesamt 30.000 schrumpfen, hieß es unter Berufung auf Regierungsbeamte weiter. Zurzeit sind etwa 100.000 US-Soldaten am Hindukusch im Einsatz. Bis 2014 wollen USA und Nato die Verantwortung für die Sicherheitslage an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben.

dpa

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