Katholisches Hochfest

Ostern in der Pandemie: Papst Franziskus zieht schon am Karfreitag erste Corona-Konsequenzen

Nach der Ostermesse 2019 geht Papst Franziskus an einem Feld von Osterglocken vorbei.
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Nach der Ostermesse 2019 geht Papst Franziskus an einem Feld von Osterglocken vorbei.

Das Oster-Fest fällt 2021 zum zweiten Mal in die Zeit der Corona-Pandemie. Papst Franziskus zieht deshalb schon am Karfreitag Konsequenzen.

Rom - Auch im Jahr 2021 fällt das Oster-Fest in die Zeit der Corona*-Pandemie und der dementsprechenden Maßnahmen. Papst Franziskus Papst Franziskus begeht den Karfreitag* wegen der Corona-Pandemie in einer stark eingeschränkten Form. Am frühen Abend (18.00 Uhr) erinnert das katholische Kirchenoberhaupt im Petersdom in einem Gottesdienst an das Leiden und Sterben von Jesus Christus. Nach Angaben des Vatikans sind zu den Papstmessen rund um Ostern wegen des Gesundheitsschutzes nur wenige Gläubige zugelassen. Der große öffentliche Kreuzweg am Kolosseum in der Innenstadt Roms, der für viele Pilger früher ein bewegendes Ereignis war, fällt wie im Vorjahr aus.

Ostern in der Corona-Zeit: Papst Franziskus mit Pandemie-konformer Feier

Stattdessen findet - ähnlich wie zu Beginn der Pandemie - auf dem Petersplatz vor dem Dom eine kleine Kreuzweg-Feier (21.00 Uhr) statt. Bei der Veranstaltung wird traditionell der Weg von Jesus in den Tod am Kreuz und ins Grab nachgestellt. Für diese Meditation haben Kinder und Jugendliche Texte verfasst und Bilder angefertigt. Einige der Kinder kommen nach Kirchenangaben aus Pflegeheimen in Rom.

Für den 84-jährigen Franziskus ist es die zweite Karwoche und das zweite Ostern mit starken Corona-Einschränkungen. Im Frühjahr 2020 hatte der Papst aus Argentinien dabei vor Pessimismus gewarnt, aber selbst traurig gewirkt. Ostern als Feier der Auferstehung Jesu ist das wichtigste religiöse Fest für Christen. (dpa) *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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