Pakistanische Armee tötet 37 Aufständische

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Mitglieder einer Spezialeinheit zur Entschärfung von Bomben untersuchen die Leiche eines Selbstmordattentäters.

Islamabad - Das pakistanische Militär hat bei zwei verschiedenen Operationen in den Stammesgebieten im Nordwesten des Landes mindestens 30 Aufständische getötet.

Nach Armeeangaben vom Samstag waren bei einem Luftschlag in der Provinz Süd-Waziristan gezielt Verstecke von Aufständischen angegriffen worden. Die Region gilt als Rückzugsgebiet für Taliban-Kämpfer, die von dort aus ihren bewaffneten Kampf gegen die westlichen Truppen in Afghanistan sowie Anschläge in Afghanistan und Pakistan vorbereiten. Im Khyber-Distrikt seien zudem sieben Aufständische ums Leben gekommen, darunter auch ein Kommandeur, hieß es weiter.

Bei zwei Selbstmordanschlägen auf Polizeistationen im Mansehra-Distrikt wurde unterdessen ein örtlicher Polizeichef getötet, mehrere Polizisten wurden verletzt. Bisher hatten die US-Streitkräfte mit Raketenangriffen von unbemannten Flugzeugen (Drohnen) aus häufig Terroristen-Verstecke in Pakistan angegriffen. Dies hatte die Regierung in Islamabad bisher wegen der Gefahr ziviler Opfer offiziell verurteilt, insgeheim aber geduldet.

dpa

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