Linke streicht Tanzabend - Delegierte protestiert

+
Die stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke, Sahra Wagenknecht

Berlin - Tanzen oder Arbeiten? Diese schwierige Frage hatte der Linken-Parteitag am Samstagmittag zu entscheiden. Eine Delegierte aus Nordrhein-Westfalen protestiert gegen das Votum.

Weil die Tagungsleitung mit ihrem Zeitplan für die Debatte über das Parteiprogramm schon fast sieben Stunden in Verzug war, sah sich Bundesgeschäftsführer Werner Dreibus gezwungen, die Streichung des Tanzabends zur Abstimmung zu stellen. Die Tanzmuffel setzten sich mit knapper Mehrheit durch.

Das ist die Linken-Führung

Das ist die Linken-Führung

Lesen Sie dazu auch:

Linke beschließt erstes Grundsatzprogramm

Neues Programm: Linke für Legalisierung aller Drogen

Oppermann: Linke beschließt Unsinn!

Eine Delegierte aus Nordrhein-Westfalen wollte das aber nicht einfach so durchgehen lassen und beantragte, den Beschluss wieder zu kippen. Begründung: Sie habe sich so sehr darauf gefreut, mit einem Sachsen zu tanzen. Das Verständnis der Delegierten dafür war gering, der Vorstoß wurde abgeschmettert. Der Parteitag wird nun mit Programm- und Satzungsdebatten bis in den späten Abend fortgesetzt.

dpa

auch interessant

Meistgelesen

Trump radiert an "Day One" bereits Obamas Erbe aus
Trump radiert an "Day One" bereits Obamas Erbe aus
US-Presse sagt Donald Trump den Kampf an
US-Presse sagt Donald Trump den Kampf an
USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück
USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Kommentare