Personenschutz für überfallenen Grünen-Politiker?

Berlin - Für den syrischstämmigen Berliner Grünen-Politiker Ferhad Ahma wird erneut der Einsatz von Personenschützern erwogen. Der Arbeitgeber des 37-Jährigen führe entsprechende Gespräche mit ihm.

Dies sagte seine Parteikollegin Andrea Fischer am Mittwoch. Ahma war in der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag von zwei Männern, die sich als Polizisten ausgaben, in seiner Wohnung in Mitte überfallen und zusammengeschlagen worden. Die Grünen schreiben die Aktion dem syrischen Geheimdienst zu.

Ahma ist langjähriges Mitglied der Bündnisgrünen im Stadtbezirk Mitte. Laut Fischer war bereits vor eineinhalb Jahren Personenschutz für Ahma nachgedacht worden. Damals tauchte sein Name auf einer Liste von Oppositionellen in Syrien auf, deren Mitglied er ist. Ahma habe damals Personenschutz für sich aber abgelehnt.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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