Piraten-Sprecher gibt Fraktions-Job in Berlin wieder auf

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Die Piraten-Partei hat auf den Vorwurf der Vetternwirtschaft reagiert.

Berlin - Nach dem Vorwurf der Vetternwirtschaft hat der Freund der Berliner Piraten-Abgeordneten Susanne Graf einen Rückzieher gemacht. Christopher Lang gibt seinen Fraktions-Job auf.

Christopher Lang, Bundessprecher der Piraten-Partei, war als Sachbearbeiter für knapp zehn Stunden pro Woche eingestellt worden. Das Arbeitsverhältnis sei jetzt im beiderseitigen Einvernehmen gelöst worden, teilten Graf und ihr Freund am Mittwoch mit. Lang habe sich bereiterklärt, auf jegliche Bezüge durch das Abgeordnetenhaus zu verzichten.

“Nur weil etwas formaljuristisch korrekt ist, heißt dies nicht, dass es moralisch vertretbar ist, selbst wenn dies zeitlich begrenzt ist und eine pragmatische Lösung darstellt“, beschrieben die beiden Parlaments-Neulinge im Blog der Abgeordneten ihren “Lernprozess“. Das Abgeordnetengesetz untersagt derartige Einstellungen, wenn es sich um Ehe- und eingetragene Lebenspartner oder Verwandte handelt.

dpa

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