Neue Studie zeigt: Anhänger bleiben aus

Dresdner Politologe sieht Pegida am Ende

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Teilnehmer einer Pegida-Kundgebung in Dresden Mitte Dezember vergangenen Jahres.

Dresden - Die Pegida-Bewegung ist nach Ansicht des Dresdner Politologen Werner J. Patzelt am Ende. Sie werde wahrscheinlich demnächst verlöschen.

Das sagte er bei der Vorlage einer neuen Studie zur Anhängerschaft des islamkritischen Bündnisses, das seit Oktober vergangenen Jahres in der sächsischen Landeshauptstadt nahezu wöchentlich auf die Straße geht.

Seit dem Bruch in der Führungsspitze Anfang des Jahres sei Pegida weiter nach rechts gerückt. Der "harte Kern" aus noch etwa 3000 Anhängern sei in seiner Mehrheit zwar ablehnend gegen Fremde eingestellt, aber nicht als rechtsradikal einzustufen. Dies sei bei nur etwa 17 Prozent der Fall.

dpa

Studie "Drei Monate nach dem Knall. Was wurde aus Pegida?"

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