Israelis spotten auf seine Ansprache

Mahmoud Abbas: Jesus war Palästinenser

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Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas bei der Christmesse in der Geburtskirche in Betlehem.

Jerusalem - In seiner Weihnachtsansprache hat Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas Jesus als Palästinenser bezeichnet. Die israelische Regierung verspottet ihn dafür.

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat mit seiner Aussage, Jesus sei Palästinenser gewesen, Widerspruch und Spott bei der israelischen Regierung ausgelöst. „Abbas hätte das Neue Testament genauer lesen sollen, bevor er solchen blanken Unsinn sagt“, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem, Yigal Palmor, dem israelischen Sender Arutz Scheva (Mittwoch). „Wir vergeben ihm, denn er weiß nicht, was er tut“, ergänzte der Sprecher in Anspielung auf ein überliefertes Wort Jesu am Kreuz an seine Henker. Jesus sei eindeutig ein Jude gewesen.

Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, hatte laut dem Sender in seiner Weihnachtsansprache gesagt: „In Bethlehem wurde vor 2.000 Jahren Jesus geboren - ein Palästinenser, der die frohe Botschaft brachte und eine Führungsgestalt für Millionen weltweit wurde, so wie wir, die Palästinenser, 2.000 Jahre später für unsere Freiheit kämpfen. Wir wollen so weit wie möglich in seine Fußstapfen treten.“

kna

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