Referendum im September

Mehr Rechte für Schotten bei Königreich-Verbleib

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Premierminister David Cameron

London - Der britische Premierminister David Cameron hat den Schotten noch größere Befugnisse als bislang versprochen, wenn sie bei dem Referendum im September für einen Verbleib im Vereinigten Königreich stimmen.

Ein "Nein" beim Unabhängigkeitsreferendum führe zu weiterer Dezentralisierung, ein "Ja" dagegen "unwiderruflich" zur Abspaltung, warnte Cameron am Donnerstag in Glasgow. Jedem Wähler müsse klar sein, dass Schottland nur bei einem Verbleib im Königreich größere Autonomie bekommen könne.

Der schottische Regierungschef Alex Salmond und seine Nationalpartei SNP setzen sich seit Monaten massiv für ein "Ja" beim Volksentscheid am 18. September für die Unabhängigkeit ein. Die britische Regierungskoalition aus Konservativen und Liberal-Demokraten lehnt wie die oppositionelle Labour-Partei eine Abspaltung ab. Auch in Schottland liegen die Befürworter eines Verbleibs im Königreich derzeit in Führung. Viele Wähler sind aber noch unentschieden.

Seit einem Referendum aus dem Jahr 1997 verfügt Schottland bereits über große Autonomierechte, es entscheidet unter anderem selbst über Fragen zu Bildung, Gesundheit, Umwelt und Justiz. London ist jedoch nach wie vor für Außen- und Verteidigungspolitik zuständig.

ans/hcy

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