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Erdogan lässt Putin eiskalt auflaufen – Video sorgt für Häme: „Das Gesicht ist unbezahlbar“

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Von: Tom Offinger

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Im Iran wollte Putin eigentlich das Gespräch mit Erdogan suchen. Doch der türkische Präsident ließ den Kreml-Machthaber ausharren.

Teheran - Während der vergangenen Monate hat Russlands Präsident Wladimir Putin viel dafür getan, dass die Wahrnehmung seines Lands und seiner eigenen Person weltweit auf einen absoluten Tiefpunkt sank. Der Ukraine-Krieg vereinte die gesamte westliche Welt gegen den starken Mann im Kreml, durch harte Sanktionen wurde Russland wirtschaftlich nahezu komplett isoliert.

In der iranischen Hauptstadt Teheran will Putin nun wieder in die diplomatische Offensive gehen und trifft sich dort mit seinen Amtskollegen Ebrahim Raisi (Iran) und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan.

Putin-News: Kurioses Video aus Teheran - Erdogan lässt Kremlchef warten

Putins diplomatische Bemühungen erhielten bei den Gesprächen mit Erdogan einen harten Rückschlag: So ließ der türkische Präsident den Machthaber aus dem Kreml einige Zeit in dem vorbereiteten Gesprächsraum warten, bevor er dem 69-Jährigen Gesellschaft leistete. Auf Twitter kursiert seit einigen Stunden die passende Videoaufnahme zu der Situation, Hohn und Spott für den Kreml-Machthaber inklusive.

Während um ihn herum die Kameras der Journalisten wie verrückt klickten, wartete Putin alleine und vor allem sichtbar ungeduldig vor zwei vorbereiteten Stühlen auf seinen Gesprächspartner Erdogan. Anfangs hatte er seine Hände noch in Wartestellung gefaltet, ehe die Situation unerträglich wurde: Putin schaute auf den Boden, bewegte seinen Mund ohne zu Sprechen und trat von einem Fuß auf den anderen.

Als Erdogan schließlich den Raum betrat, hob Putin seine Arme in die Luft und machte eine Bewegung, die sinngemäß mit den Worten „Na endlich, da bist du ja“ übersetzt werden könnte.

Treffen in Teheran: Viel Spott für Putin - Erdogan mit Fingerzeig

„Das Gesicht von Putin ist unbezahlbar“, witzelte ein User auf Twitter unter dem Video. „Putin erhält eine Kostprobe seiner eigenen Medizin“, fügte ein weiterer Nutzer hinzu. Der ursprüngliche Post beschreibt, dass in Putins Gesichtsausdruck die „ganze Bandbreite der Emotionen von ‚Gedemütigten und Beleidigten‘“ zu sehen sei.

Erdogans „Taktik“ dürfte dem russischen Präsidenten eigentlich nicht ganz unbekannt sein: Putin selbst war immer bekannt dafür, seine Gesprächspartner, insbesondere aus der westlichen Welt, auf die Folter zu spannen und warten zu lassen. Nun drehte Erdogan den Spieß bei den Gesprächen im Iran um, bei denen vor allem das Engagement der drei Länder im syrischen Bürgerkrieg zur Debatte stand, konsequent um. Als Nato-Mitglied dürfte das Verhalten der Türkei auch als Fingerzeig der westlichen Welt verstanden werden. (to)

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