Putin: Libyen-Krieg ist "Kreuzzug"

Moskau - Der russische Premierminister Wladimir Putin kritisierte die Militäraktion gegen Libyen und die entsprechende UN-Resolution am Montag scharf. Diese sei "wirklich mangelhaft und voller Fehler" und erinnere ihn an die Kreuzzüge.

Der Streit um die Flugverbotszone über Libyen geht weiter: Der russische Premierminister Wladimir Putin kritisierte die internationale Militäraktion am Montag scharf: "Diese Resolution des UN-Sicherheitsrates ist wirklich mangelhaft und voller Fehler. Wenn man sich anschaut, was da drin steht, dann wird sofort klar, dass hier jedem ermöglicht wird, jede Aktion gegen einen souveränen Staat durchzuführen. Mich erinnert das an die Kreuzzüge des Mittelalters, als jemand jemanden anderes aufgerufen hat, einen bestimmten Ort von irgendetwas zu befreien."

Militärschlag gegen Libyen: Die Bilder

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Die Koalition aus mehrheitlich westlichen Staaten hat am Montag 70 bis 80 Einsätze in Libyen geflogen. Das sagte US-General Carter Ham, der Oberbefehlshaber der Koalitionstruppen. Darunter waren auch sechs Kampfflugzeuge aus Kanada, teilte das kanadische Verteidigungsministerium am Montag mit. Sie hätten jedoch keine Ziele angegriffen.

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