Unterstützung aus Moskau

Putin will Krim offenbar Milliardenhilfe zahlen

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Russlands Staatschef Wladimir Putin.

Moskau - Vor dem für kommenden Sonntag geplanten Referendum auf der Krim hat Russland der Schwarzmeer-Halbinsel umfangreiche Finanzhilfen in Aussicht gestellt.

Moskau wolle der Krim für Infrastrukturmaßnahmen 1,1 Milliarden Dollar (rund 790 Millionen Euro) zur Verfügung stellen, sagte der Vizevorsitzende des Industrieausschusses im Parlament in Moskau, Pawel Dorochin, nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax am Sonntag in Simferopol. Die russische Regierung habe 40 Milliarden Rubel für die Krim zurückgestellt, sagte er mit Bezug auf die entsprechende Summe.

Das Geld sei "in erster Linie" für Unternehmen aus dem Rüstungsbereich vorgesehen, darunter für die Wartung von Schiffen der russischen Schwarzmeerflotte, sagte Dorochin. In Sewastopol liegt die russische Schwarzmeerflotte. Ein Abkommen mit der Ukraine sichert Russland den Standort bis 2035.

Russlands Staatschef Wladimir Putin hatte sich vor einer Woche vom Parlament eine Militärintervention in der Ukraine genehmigen lassen. Am kommenden Sonntag soll auf der Krim ein Referendum über die Staatszugehörigkeit stattfinden. Kiew und der Westen lehnen dies ab.

Die wichtigsten Akteure der Krim-Krise

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AFP

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