Fackeln und Hitlergruß

150 Rechte rotten sich in Obergünzburg zusammen

Obergünzburg - In einer kleinen Stadt im Ostallgäu haben sich am Wochenende 150 Rechtsextreme mit Fackeln zu einer unangemeldeten Demonstration getroffen. Die Polizei ermittelt nun.

Rund 150 Rechte demonstrieren unangemeldet - Polizei ermittelt Obergünzburg 

Rund 150 radikale Gegner der deutschen Flüchtlingspolitik und Rechtsextremisten sind am Wochenende unangemeldet auf dem Marktplatz in Obergünzburg im Ostallgäu aufmarschiert. Den laut Polizeiangaben „Personen, die die derzeitige Migrations- und Asylpolitik kritisch sehen und auch Personen des rechten Spektrums“ stellten sich am Samstagabend etwa 50 Gegendemonstranten entgegen.

Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtet, trugen die rechten Demonstranten Fackeln und Deutschlandfahnen. Auch der Hitlergruß sei gezeigt worden. Die Polizei konnte dies auf Nachfrage am Sonntag nicht bestätigen. Da die Beamten die Lager mit einem Großaufgebot trennten, verlief der unangemeldete Aufmarsch weitgehend friedlich. Gegen die Demonstranten wird wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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