Kein Denglisch: Richtig reden mit Ramsauer

Berlin - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sieht sich als Bewahrer der deutschen Sprache - und verbannt konsequent alle Anglizismen aus seinem Ministerium. Wir zeigen Ihnen, was auf dem Index steht.

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Klapprechner statt Laptop: Ramsauer gegen Anglizismen

Peter Ramsauer (CSU) gibt es künftig nur noch Besprechungen, keine Meetings, man versammelt sich zum Ideensammeln und nicht mehr zum Brainstorming. „Ich halte es für regelrecht töricht, wenn von Seiten der Politik in unnötiger Weise Anglizismen verwendet werden“, sagte Ramsauer auf Anfrage der tz. „Dadurch schließt man nämlich Teile der Bevölkerung von der Kommunikation aus. Und das Echo der Menschen zeigt mir, Deutsche sollten in Deutschland deutsch sprechen.“

Die Unwörter der letzten Jahre

Die Unwörter der vergangenen Jahre

Das schlimmste Reizwort für den Politiker: „Besonders dicke habe ich es, wenn ich als Keynote-Speaker (Hauptredner – Anm. d. Red.) eingeladen werde. Bei aller Freude an der Rhetorik: Auf solche Einladungen pfeife ich.“

Allerdings stößt auch der 56-Jährige an Grenzen, manche englische Begriffe lassen sich einfach nicht mehr aus dem Sprachgebrauch verbannen: „Dann, wenn ein Anglizismus sich entweder als Marke, Eigenname oder als technischer Fachbegriff eingebürgert hat“, so Ramsauer. „Beispiel Laptop – hier lässt sich das Rad nicht mehr zurückdrehen. Oder der ICE – die Abkürzung für Intercity Express.“

Inzwischen haben seine Mitarbeiter hausintern eine Liste von rund 100 englischen Wörtern und ihre Übersetzung erstellt – und sie wächst praktisch täglich. Lesen Sie hier alle verbannten Begriffe:

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