FPD-Chef stellt sich quer

Rösler lehnt zentrale Projekte der Union ab

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Der FDP-Vorsitzende und Wirtschaftsminister Philipp Rösler lehnt zentrale Projekte der Union wie das Betreuungsgeld oder eine Großelternzeit als zu teuer ab.

Berlin - Der FDP-Vorsitzende und Wirtschaftsminister Philipp Rösler lehnt zentrale Projekte der Union wie das Betreuungsgeld oder eine Großelternzeit als zu teuer ab.

„Das Modell der Union für ein Betreuungsgeld kostet viel Geld, ist nicht gegenfinanziert und eine Bildungskomponente fehlt völlig“, sagte er der „Bild am Sonntag“. Zur Begründung verwies Rösler auf die angespannte Haushaltslage. Im kommenden Jahr werde wenig Wachstum erwartet. Gerade deshalb müsse alles für die Stärkung der Wirtschaft und für Arbeitsplätze getan werden. „Das heißt: solide Haushalte.“

Der FDP-Chef warnte die Union vor teuren Projekten. Schädlich seien nicht finanzierte Vorschläge wie eine Großelternzeit oder die beitragsfinanzierte Zuschussrente. Die Zuschussrente ist nach den Worten Röslers „eine Einheitsrente zu Lasten der Rentenversicherungskassen“.

dpa

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