Rösler will "für Wachstum und Wohlstand" sorgen

Berlin - Der künftige FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat die personelle Neuaufstellung seiner Partei als wichtigen Schritt aus der Krise gewertet. Vom neuen Fraktionschef Rainer Brüderle erwartet Rösler eine Menge.

“Zunächst einmal muss man die inhaltliche Erneuerung, die wir als FDP anstreben, auch durch personelle Maßnahmen unterstreichen, das haben wir damit getan“, sagte Rösler am Dienstagabend im ZDF-“heute journal“.

Lesen Sie dazu auch:

Großes Stühlerücken an FDP-Spitze

Kauder will mit Brüderle "stark aufspielen"

Steinmeier: FDP nicht mehr regierungsfähig

Künast: Postentausch bei FDP "humoristische Einlage"

Entscheidung im FDP-Machtkampf

Eine zentrale Rolle schrieb Rösler dem neuen Fraktionschef Rainer Brüderle zu. “Das wichtigste Amt in einer Regierungskoalition neben dem Parteivorsitzenden ist das Amt des Fraktionsvorsitzenden. Und hier können wir die Ruhe und Gelassenheit reinbringen. Aber auch die Entschlussfreude, die Durchsetzungsfähigkeit, die in Rainer Brüderle innewohnt“, sagte der designierte Parteichef.

Sie waren die Chefs der FDP

Sie waren die Chefs der FDP

Seinen Wechsel an die Spitze des Wirtschaftsministerium bezeichnete Rösler als Teil eines “Gesamtkonzepts“. Er verwies darauf, dass er bereits in Niedersachsen Wirtschaftsminister gewesen sei. “Und meine Aufgabe wird es sein, neben der Parteiführung und neben der Aufgabe als Vizekanzler, für Wachstum und Wohlstand in Deutschland zu sorgen.“

Sein Nachfolger als Gesundheitsminister, Daniel Bahr, sei in der Thematik drin: “Er kann nahtlos die Projekte übernehmen.“ Zum Team gehöre auch der bisherige Parteichef Guido Westerwelle. Deshalb werde Westerwelle auch Außenminister bleiben. dpa

Rubriklistenbild: © AP

auch interessant

Meistgelesen

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben
Trump liebt Deutschland - und warnt BMW
Trump liebt Deutschland - und warnt BMW
Von der Leyen organisiert Sex-Seminar bei der Bundeswehr
Von der Leyen organisiert Sex-Seminar bei der Bundeswehr
Verfassungsgericht hat entschieden: NPD wird nicht verboten
Verfassungsgericht hat entschieden: NPD wird nicht verboten

Kommentare