Luftangriff von Regierungstruppen

Rund 100 Zivilisten in Syrien bei Fassbombeneinsatz getötet 

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Der syrische Bürgerkrieg tobt weiter und fordert erneut viele zivile Opfer.

Damaskus - Bei Luftangriffen von Regierungstruppen sind in Syrien nach Angaben von Aktivisten innerhalb von 48 Stunden rund 100 Zivilisten getötet worden.

Wie die oppositionsnahe Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mitteilte, wurden vor allem Gebiete in dem von Rebellen kontrollierten Norden und Nordwesten des Landes durch Kampfjets und Hubschrauber unter Beschuss genommen.

Die Menschenrechtler dokumentierten rund 390 Luftschläge, unter anderem auch den Einsatz von international geächteten Fassbomben. Das sind Behälter, die mit Sprengstoff und Metall gefüllt sind. Unter den Toten seien 20 Kinder gewesen, hieß es.

Laut Amnesty International sind allein durch Fassbomben seit 2012 mehr als 11 000 Menschen in Syrien ums Leben gekommen. Insgesamt liegt die Zahl der Toten des 2011 begonnenen Konflikts Schätzungen zufolge bei über 220 000.

dpa

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