Kiew erklärt formell "Notstandssituation" im Donbass

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Das jüngste Blutvergießen in der Ostukraine lässt den Ton zwischen Russland und dem Westen wieder schärfer werden. Foto: Sergey Dolzhenko

Kiew (dpa) - Die ukrainische Führung hat in den Separatistengebieten Donezk und Lugansk formell eine Notstandssituation erklärt.

"Ich bitte Sie, das nicht mit dem Ausnahmezustand oder dem Kriegsrecht zu verwechseln. Die Entscheidung bedeutet, dass alle Dienste sieben Tage die Woche rund um die Uhr arbeiten sollen", sagte Regierungschef Arseni Jazenjuk in Kiew.

Dafür seien alle Behörden landesweit in erhöhte Bereitschaft versetzt worden. Absicht sei, die volle Koordination aller Machtorgane für den Schutz der Bevölkerung zu erlangen. Die Erfolgsaussichten gelten als fraglich, da die prowestliche Führung die Kontrolle über große Teile des Donbass verloren hat.

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