Militärstützpunkt bombardiert

Saudische Jets bombardieren erneut Ziele im Jemen

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Konfliktherd Jemen: Bahnt sich in dem Land ein Bodeneinsatz saudischer Truppen an? Foto: Yahya Arhab

Sanaa - Trotz des angekündigten Endes der Bombenkampagne "Sturm der Entschlossenheit" haben saudische Kampfflugzeuge erneut Stellungen der schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen.

Die Jets bombardierten in der südjemenitischen Stadt Tais einen Militärstützpunkt, den die Huthis zuvor von der Armee erobert hatten, wie Augenzeugen berichteten. Über dem Gelände sei Rauch aufgestiegen. Über mögliche Opfer gab es zunächst keine Angaben.

Saudi-Arabien hatte am Dienstag knapp vier Wochen nach Beginn der Luftangriffe das Ende der Operation "Sturm der Entschlossenheit" verkündet. Sie sollte um Mitternacht durch einen Einsatz mit dem Namen "Wiederherstellung der Hoffnung" abgelöst werden. Ein Sprecher der von Saudi-Arabien geführten Koalition sagte, es könne weiterhin Militäreinsätze geben, sollten es die Befehlshaber für nötig halten.

Mit den Luftangriffen unterstützt Saudi-Arabien den ins Ausland geflohenen jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Huthi-Rebellen hatten in den vergangenen Monaten große Teile des Landes unter Kontrolle gebracht und den Staatschef abgesetzt.

dpa

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