Bankenkrise ist Schäubles "große Sorge"

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Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU)

Brüssel - Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor einer europäischen Bankenkrise gewarnt. Die große Sorge sei, dass die “beunruhigenden Entwicklungen an den Finanzmärkten in einer Bankenkrise eskalieren“ würden.

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Das sagte Schäuble nach dem Treffen der Euro-Finanzminister am Dienstag in Luxemburg. Die Minister hätten daher intensiv über die Lage im Bankensektor diskutiert. Es sei vereinbart worden, dass alle Finanzminister beim kommenden Treffen über die Verfassung ihrer Banken und ihre Schritte zur Abwendung einer Krise berichten sollen. Es gelte zu vermeiden, dass die Krise sich über den Bankensektor noch weiter ausweite.

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Erst am Dienstag war bekanntgeworden, dass die Regierungen in Brüssel und Paris die in Turbulenzen geratene französisch-belgische Bank Dexia notfalls mit einer Staatsgarantie absichern wollen - auch aus Angst vor einer europaweiten Bankenkrise. Die Märkte reagieren panisch, die Aktien des Finanzinstituts brachen zeitweise um knapp 40 Prozent ein. Dexia hatte schon im Zuge der letzten Finanzkrise 2008 staatliche Hilfe gebraucht.

dpa

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